Dies ist eine ganz typische Pflanze trockener Standorte in der Fränkischen Alb. Zum Teil gedeiht sie auf Felsköpfen, aber auch am Rand magerer Wiesen oder in Dolomit-Kiefernwäldern. Es handelt sich um den Edelgamander (Teucrium chamaedrys). Wie es das griechische Artepithet chamaedrys ('Erdeiche') zum Ausdruck bringt, sind die Blätter, die wie verkleinerte Eichenblätter aussehen, ein typisches Erkennungszeichen der Pflanze, die andererseits  durch ihre Lippenblüten, die keine Oberlippe besitzen, als eine Art der Gattung Gamander (Teucrium) unverwechselbar ist.