Seit etwa dem Jahr 1600 hat sich die aus Nordamerika stammende Gewöhnliche Nachtkerze (Oenothera biennis), in Europa von Gärten her, in denen sie als Zierpflanze eingeführt worden war, an Straßenrändern und -böschungen ausgebreitet. Auch andere Arten von offenen Böden, wie hier einen ehemaligen Holzlagerplatz, kann sie besiedeln. Bisweilen sieht man sehr imposante, bis 1,50m hohe Pflanzen. Die zur Bestäubung durch Nachfalter sich abends öffnenden Blüten schließen sich bei Tag langsam wieder. Juli 2020.